Moderiert wurde von Herrn Kamp.Dazu Eingeladen hat die Kolpingsfamilie Salzkotten.
Folgende Kandidaten zur Landtagswahl 2010 waren anwesend:Wahlkreis 100 Paderborn
(FDP) Brigitte Kesternich
(Grüne) Dr.Harald Grünau
(CDU) Maria Westerhorstmann
(SPD) Nuri Ayaz
(Die Linke) Paul Weitkamp
Die Vertreter der Familien-Partei waren nicht anwesend.
Die Themen waren im folgendem: Bildung, Familie und Energie.
Die Diskussion wurde streng moderiert, der Moderator hatte schon vorgefertigte Fragen ausgesucht die dann den Kandidaten gestellte wurden. Leider blieben dadurch die Bürger mit ihren Fragen zurück. In 2,5 Stunden konnten etwa 7 Fragen gestellt werden.
Ausführlich diskutiert wurde das Thema Bildung und Bildungschancen. Familienpolitik konnte nur noch am rande diskutiert werden. Energiepolitik fiel aus Zeitmangel völlig flach.
Bildung ist wohl das Hauptthema aller Parteien zur Landtagswahl, wobei das nur als Aufhänger dient um sich zu positionieren. Klare Aussagen zu den einzelen Konzepten wurden von allen Parteien nicht gegeben.
Die CDU und FDP favorisiert weiterhin das 3 gliedrige Schulsystem. Grüne , SPD und die Linke halten ein Gemeinschaftsschulen bzw. Schule der Vielfalt (Grüne) System für die bessere Alternative.
Die FDP sprach ein Verbundschulsytem an was sie aber nicht genau definieren konnte. Dementsprechend wussten auch die anwesenden Bürger nicht was damit gemeint war.
Von der Vertreterin der CDU kam die Aussage: Die Hauptschule ist nur für das Handwerk gut.
Die Linke spricht von einer Schule für alle. Individuelle Föderung fällt somit wohl flach.
Der Vertreter der SPD hatte einen guten Spruch gehabt: Bildung ist zu einer Ware geworden, die sich nicht jeder leisten kann.
Nicht ganz klar rüber kam eine Aussage der Grünen, dass nicht in Gebäuden und Geräten , sondern in den Kindern investiert werden soll. Klarere und besser beschreibende Aussagen waren nicht zu entnehmen.
Die FDP geht davon aus, dass Familien ohne Geld vornehmlich aus Migrationsfamilien stammen.
Die CDU will die Kinder am liebsten schon von Geburt an selektieren und anschließend nach den Fähigkeiten und Möglichkeiten ausbilden. Beklagt wurde auch von der CDU, dass bei einem Gesamtschulensystem am Ende ausgebildete Handwerker fehlen würden, weil wohl jeder studieren würde.
Einig waren sich alle Kandidaten darin (auf einer Frage eines Piraten im Publikum) ,dass die Klassenstärke reduziert werden muss. Aber leider war keiner bereit klare Stellung hierzu zu beziehen (bzw. eine Zahl zu nennen).
Die CDU vertritt die Meinung das Eltern stärker in die Pflicht genommen werden sollten, was aber hauptsächlich auf die Sprache und somit auf Bürger mit Migrationshintergrund richtete.
Aussage CDU: Jugendliche sind schlecht zu führen.
Die Grünen fordern keinen Unterschied in der Bezahlung von Haupt- oder Gymnasium- Lehren.
Ab diesen Zeitpunkt konnten dann vermehrt auch interessierte Bürger zur Sprache kommen.Wobei der Kredo bei allen war das eine bessere Ausbildung auch bei den Lehrkräften und Erzieherinnen angegegangen werden sollte.
Die Antworten hierzu liefen von der CDU darauf hinaus, das eine Supernanny geformt werden sollte. Also das Lehrer und Erzieherrinnen nicht nur in unterrichten und erziehen ausgebildet werden sondern auch in Psychologie.
Das war der Punkt Bildung:
Der Punkt Familie konnte wegen der späten Stunde nur noch kurz angesprochen werden.
Die Grünen fordern hier eine bessere Flexibilisierung der Arbeitszeit: Sprich Teilzeit.
Es wurde beklagt, dass zwar in Stellenausschreibung auch Teilzeit möglich beworben wird aber von den Arbeitgebern tatsächlich nicht gern gesehen wird.
Die FDP forderte in diesen Punkt (fiel meines erachtens wieder in Bildung) das Lehrkräfte und Erzieherinnen verstärkt ehrenamtlich tätig sein sollten und sich ausserhalb der Arbeitszeit und die Familien der Kinder kümmern sollten.
PiratenPartei Paderborn





Ag-Senioren

Die FDP:
Die FDP forderte in diesen Punkt (fiel meines erachtens wieder in Bildung) das Lehrkräfte und Erzieherinnen verstärkt ehrenamtlich tätig sein sollten und sich ausserhalb der Arbeitszeit und die Familien der Kinder kümmern sollten.
Ich glaub der FDP’ler kennt keinen einzigen Lehrer
Ich kenne nicht einen, der sich auch nur ansatzweise an seine Arbeitsstunden/Woche halten kann. Fortbildungen machen die meisten auch… naja